The Money Is In The List

The Money Is In The List

Ich bin mir sicher du hast diesen Spruch auch schon irgendwo aufgeschnappt. Der Spruch heisst soviel wie “Das Geld sitzt in den Listen”. Gemeint sind damit (eigene) Email Listen, welche man anhand von Opt-In Formulare generiert hat. Das Ganze funktioniert ganz einfach, indem man sich bei einem Anbieter anmeldet, seine Kampagne zurecht legt und das generierte Formular auf seine Webseite klatscht. Anbieter hierzu gibt es einige, zu nennen wäre da MailChimp.com, aWeber.com sowie GetResponse.com. Bei MailChimp stehen dir monatlich 3000 Mails sowie 500 Subscriber, also Abonennten zur Verfügung (kostenloser Account).

Für xdreams.ch nutze ich diesen Dienst übrigens für meine Newsletter und bin damit überaus zufrieden. Würde ich mehr Mails benötigen, dann käme für mich wohl nur ein bezahlter Account bei MailChimp.com in Frage. Klasse Support, super geiles Interface, nette vordefinierte Templates inkl. deutschen Ausgaben sowie übersichtliches Dashboard. Aber vor allem durch seine hervorragende Zuverlässigkeit glänzt MailChimp und ist mein persönlicher #1 Hit in Sachen Email Listen.

Ich habe alle oben genannten Anbieter schon durchgetestet und bin schlussendlich beim Affen hängen geblieben, da er ohne Zweifel die einfachste, leicht verständlichste Oberfläche und Step-by-Step Vorgänge hat als die anderen beiden Anbieter. Sind die persönlichen Daten erstmal erfast, das eigene Template zusammengestiefelt kann man eine neue Kampagne innert wenigen Minuten live schalten.

Ich unterscheide bei den Email Listen generell von zwei verschiedenen Methoden. Einmal das nutzen eines Newsletters um an Abonnenten zu gelangen, die zweite Variante funktioniert anhand eines Autoresponder. Beide Methoden haben jedoch das Ziel, Leser über eine langfristige Zeit an sich zu binden. Bei einem Blog kann ein Leser via Google auf einen Artikel stossen, diesen lesen und sofort wieder verschwinden. Trägt er sich jedoch vorher noch in meiner Email Liste ein, dann kann ich diesen auf unbestimmte Zeit anschreiben, anschreiben und erneut anschreiben!

Newsletter Kampagnen

Newsletter Kampagnen kennst du vielleicht schon aus eigener Erfahrung. Evtl. bist du ja auch in meiner Liste erfasst und hast den einen oder anderen Newsletter von mir gelesen. Newsletter sind kurze Rundschreiben an die eigenen Listenempfänger ohne regelmässiges Versenden. Zumindest trifft das auf mich zu *g*. Du kannst dir natürlich vornehmen jede Woche einen Newsletter zu verschicken aber ich möchte meinen Lesern damit nicht unbedingt auf den “Geist” gehen. Wenn ich ich was wichtiges mitzuteilen habe, und ich diese Informationn nicht auf meinem Blog veröffentlichen möchte, so erhalten dies exklusiv meine Newsletter Leser.

Dank der einfachen Bedienung von MailChimp, bin ich in der Lage einen Newsletter innerhalb von 30 Minuten zu versenden. Je nachdem halt wieviel man halt schreibt.

Autoresponder Kampagnen

Die Autoresponder sind eine nette Angelegenheit. Bei diesen automatischen Antwort Mails, handelt es sich um vorgefertigte Emails, welche zu bestimmten Zeiten automatisch verschickt werden. Dies können zehn, fünzig oder hundert Emails zu einem bestimmten Thema sein, welche sich dann einfach automatisch via Anbieter verschicken lassen.

Diese Kampagnen würde ich eher für die Einführung neuer Produkte auf dem Markt verwenden, um den Leser über einen gewissen Zeitraum zu unterstützen. Was ich bisher im deutschen Raum noch nirgends entdecken konnte, waren Tutorials zu Demoprogrammen welche man täglich automatisch ins Emailpostfach zugestellt bekommt.

Wär doch nett, wenn man sich ein Tool downloadet, es aber erst am anderen Tag ausprobieren kann, und dann täglich ein Tutorial dafür bekommt. Somit hat man die Unterstützung vom Hersteller und baut eine Beziehung zu dem Produkt sowie dem Brand auf. Ich wäre hier definitiv eher geneigt ein produkt zu kaufen als wenn ich es a) gar nicht ausprobieren könnte oder b) testen kann aber keine Tutorials dafür finde.

Wichtig ist hierbei zu wissen, dass die Autoresponder Emails bei jedem neuen Emailempfänger von vorne startet. Somit könnt ihr z.B auch einen kompletten kleinen E-Learning Kurs erstellen und bei der Fertigerstellung gemütlich starten lassen. Jeder der sich dan in deine Liste einträgt, beginnt den Kurs von 0, sprich von Anfang an.

Vorteile einer Email Liste:

  • Hohe Antwortrate durch gute Opt-in Kampagnen
  • Langzeitige Profits
  • Conversions können erhöht werden

Nachteile einer Email Liste:

  • Benötigt ein gewisses “Vertrauen” zu den Lesern indem man gute Inhalte liefert
  • keine kurzzeit Einnahmequellen
  • dauert seine Zeit bis ein gewisses Maas an Empfänger vorhanden sind
  • benötigt regelmässiges Betreuen der Kampagne (Newsletter)

Meiner Meinung nach gehört auf jede komerziell erstellte Webseite ein Opt-In Formular zur Leadgenerierung. Ich nutze diese mittlerweilen bei fast all meinen Projekten und habe damit super Erfahrungen gemacht. Sofern du mit Email Listen noch nie gearbeitet hast, empfehle ich dir diese dringends einmal reinzuziehen und auf einem vorhandenen Projekt einzusetzen.

Lieferst du guten Inhalt auf der Seite, sind die Leute eher bereit ihre Emailadresse zu hinterlassen. Auf “spammy looking Blogs” hat das ganze nicht die volle Wirkung wie auf einem mit Content gefüllten Projekt. Du kannst natürlich auch, wie auf meiner Hauptseite zu sehen, im Gegenzug was anbieten. In meinem Falle ist es ein uBot Script mit vordefinierten Footprints. Du kannst auch da bereits ein kleines eBook in deiner Nische zur Verfügung stellen um die Leute in deine Liste zu “verlocken”.

Kaum zu glauben wie viele Marketer Kohle auf dem Tisch lassen und diese Art des Marketing nicht nutzen. Gehöre bitte nicht zu denen und starte heute und nicht erst morgen…

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13 Antworten to “The Money Is In The List”

  1. Andreas sagt:

    Interessanter Bericht und ich will das in Zukunft auch mal ausprobieren. Bin durch das Website Boosting Buch erst wirklich darauf aufmerksam geworden. Beziehen sich deine Erfahrung eher auf den Deutschsprachigen Raum oder Englischen?

    Gruß,
    Andreas

    • Manuel sagt:

      Hallo Andreas, meine Erfahrungen beziehen sich auf beide Märkte, wobei im deutschen Raum die Qualität der Inhalte um einiges besser sein muss als z.B im amerikanischen Raum.

  2. Horst sagt:

    Das ist genau das, was die ganzen Infomarketer propagieren. So ganz unrecht haben sie nicht. Ich kann leider auf die kommerziellen Mail-Anbieter nicht zurück greifen, da meine Mails sehr speziell sind, also jeder Empfänger etwas komplett anderes bekommt.

    Für die Bewerbung meines Buches nutze ich aber einen einfachen Autoresponder. Wer nicht kaufen will, kann sich eintragen. Er bekommt dann 5 Tage lang jeweils ein Kapitel per Mail geschickt.

  3. Wolfgang sagt:

    Sehr schön auf den Punkt gebracht.
    Ich habe schon öfter Arikel über Email-Marketing gelesen und wollte das lange schon einmal ausprobieren.
    Für einen reinen Test waren mir die Pakete der meisten Anbieter jedoch zu teuer.
    Daher vielen Dank für den Hinweis auf das kostenlose Starterpaket von Mailchimp.

  4. Wolfgang sagt:

    … und vielen Dank an Andreas über dessen Retweet ich auf diesen Artikel gestoßen bin ;-)

  5. Steven sagt:

    Ich hab mit rapidmail gute Erfahrungen gemacht…

  6. Andy sagt:

    Ich halte es beim mailmarketing wie du mit dem prosper. selfhosting da ich genau weiß das die emails auch bei mir bleiben und nicht auf einmal 10fach verkauft werden… ja ich schreibe alles klein da es schon spät ist und ich müde bin, denke ist dann erlaubt :-)

    ok. also ich nutze interspire email marketer und ich liebe das script. finde es super nur ein bisschen teuer.

  7. Manuel sagt:

    Jau IEM ist ein gutes Tool, hab schon viel gutes drüber gelesen. Ist die Software auch in deutsch erhältlich oder ist das Backend nur in Englisch verfügbar?

  8. Hi Manuel ,

    Danke für den Tipp !

    Ich habe sauch gleich mal ausprobiert…
    aber irgendwie bekomme ich den das Formular zum Einfügen in meine Website nicht auf Deutsch ausgeliefert, lediglich die grosse Landingpage. Wie hast du das hinbekommen ?

    Gruß und Danke

    • Manuel sagt:

      Hallo Hendrik,

      Ich gehe davon aus, dass du die Sprache in dem kleinen Dropdown Menü auf deutsch umgestellt hast, ansonsten müsstest du das erst machen. Das “Required” musst du von Hand umschreiben und den jquery Fehler gibts leider nicht in deutsch…

      • Hi Manuel ,

        danke, habe ich mir schon gedacht..
        hast du den Subscribe – button auch selber umgeschrieben ? ausserdem ist in meinem Formular immer der erste Buchstabe groß geschrieben – oder hast du da auch nochmal nachgebessert ?

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