Geschrieben von Manuel in
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PPC (PayPerClick) am 21. Februar 2009 |
3 Kommentare
Grüezi zum zweiten Teil meiner Serie “Direct Linking mit PPC“. Oft erreichen mich Fragen was direct Linking überhaupt bedeutet. Mit PPC hat man zwei Varianten um damit Geld zu verdienen. Dies ist a) besagtes direktes Verlinken zur Verkäuferseite oder b) die Verwendung einer eigens erstellen Landingpage. In diesem Artikel behandle ich jeweils deren Vor- und Nachteile. Also lasst uns loslegen, ich werde Direct Linking im Artikel mit DL abkürzen nur so am Rande
Gut möglich dass hierbei einiges gesagt wird was ich im ersten Teil schon erwähnt hatte, aber das Posting ist auch eher als Ergänzung gedacht.
Direct Linking Monetarisierung
Mit dem sogenannten “Direct Linking” also direktem Verlinken landet der User welcher eure Anzeige klickt direkt auf der Seite des Verkäufers. Kurz, ihr schreibt ne Anzeige, der Besucher klickt drauf und wird direkt zur Verkäuferseite geleitet. Daher kommt der Begriff “Direct Linking”.
Vorteile des Direct Linking
gute Wahl falls…
- Keine Webseite vorhanden – Euch das nötige Wissen fehlt. Keine Zeit um sich in HTML einzuarbeiten? Mit DL braucht ihr lediglich eine Keywordliste sowie eine gescheite Anzeige.
- Glaubwürdigkeit – Ihr den Trust von der Marke des Verkäufers sowie dessen Domain geniessen wollt.
- Faktor Zeit – Bevor ihr viel Zeit in eine neue Webseite steckt, testet doch das Angebot des Verkäufers via DL.
- Es wird kein Inhalt benötigt – Ihr über keine eigenen Originaltexte mit gewissem Mehrwert verfügt.
- Gut um Angebote zu testen – Ihr einfach erst das Angebot testen möchtet. Findet heraus ob es funktioniert bevor ihr viel Geld und Zeit für Landingpages ausgibt.
Nachteile des Direct Linking
- Höhere Werbekosten – Seit der Einführung des “Quality Scores” (QS) von Google, welcher eine Relevanz der Anzeige zur beworbenen Webseite darstellt, könntet ihr in die Situation geraten, pro Klick mehr zahlen zu müssen. Zusätzlich müsst ihr allenfalls für high-traffic Keywords mehr zahlen um schlussendlich einen Profit zu machen.
- Weiterleitung des Besuchers anhand eurer Domain – Bedeutet dass ihr die Besucher über eure Tracking Domain und sofort weiter auf die Verkäufseite leitet. Dies stellt die einzige Variante dar um einen detailierten Log über den Traffic sowie deren Conversations zu bekommen. Ansonsten habt ihr nur die Informationen vom Trackingprogramm eures Netzwerkes.
- Befolgt die Regeln der Suchmaschinen – Dies beinhaltet auch die “Display URL”, welches den Link in eurer Anzeige beschreibt. Der Besucher muss auf der von euch eingetragenen Display URL landen, ansonsten wird die Anzeige abgelehnt. Dies kann den Prozess vom DL manchmal komplizierter machen…
- Google’s “One URL” Regel – Google hat eine Regel, welche nur eine URL pro Keyword zulässt. Zum Beispiel bietet jemand auf das Keyword “bürosessel” und leitet die Besucher weiter zu eBay, so könnt ihr eBay nicht in eurer Display URL verwenden. Ebenso könnt ihr somit keinen Traffic zu eBay schicken mit dem Keyword “bürosessel”. Da die Konkurrenz unter Affiliates ja nicht kleiner wird, macht es das DL mit der Zeit nicht einfacher.
- Ihr müsst “Deep Links” verwenden – DL funktioniert mit den sogenannten Deeplinks am besten. Deeplinks linken genau auf die Produkteseite des gesuchten Keys. Leider wird diese Möglichkeit nicht von allen Verkäufern angeboten.
- Manche Merchants erlauben kein DL – Nicht jeder Anbieter erlaubt das Benutzen seiner URL als Display URL in euren Anzeigen.
- You are relying upon the merchant to close the deal — One of the biggest drawbacks of direct linking is that you’re relying 100% on the merchant to close the sale. Yes, sending traffic directly to the merchant can be the straightest route to a sale. But sometimes a customer needs more information before he or she is comfortable making a purchase.
Landingpage Monetarisierung
Eine Landingpage zu benutzen ist meiner Meinung nach der sicherste und auch üblichere Weg im PPC Geschäft. Hat sich ein Angebot via Direct Linking als funktionierend herausgestellt, dann gehts ans Skalieren der Kampagne.
- Wenn der Surfer eure Anzeige klickt, landet er, nicht wie beim DL auf der echten Verkäuferseite, sondern auf einer eigens für dieses Angebot erstellte Webseite. Diese Seite wir als Landingpage bezeichnet.
- Auf der Landingpage bereitet ihr dem Surfer allerlei an Informationen. Diese Informationen beziehen sich auf das von euch beworbene Produkt oder Service. Das kann Produkte Reviews, Empfehlungen, Artikel etc. beinhalten.
- Entscheiden sich die Surfer einen Link auf eurer Landingpage zu klicken, landen sie auf der Seite des Verkäufers und kaufen das eventuell das Produkt.
Das Ziel einer eigenen Landingpage besteht darin, dem Käufer vorab genügend Informationen zum gesuchten Produkt zu vermitteln und somit die Kaufentscheidung leichter zu machen.
Vorteile einer Landingpage
- Mehr Kontrolle – Mit einer eigenen Landingpage habt ihr grössere Kontrolle was der Besucher sehen und lesen kann. Jetzt liegt es an euren Verkaufsstrategien und Texten wie ihr dem Besucher das Produkt schmackhaft macht
Weiter seid ihr alleine für das Design der Seite verantwortlich und könnt dem entsprechend auch zig Varianten ausprobieren um “Conversations” zu steigern.
- Besser Konversation – Landingpages tendieren, verglichen mit einer DL Kampagne mit den gleichen Keys und der gleichen Suchmaschine, in der Regel besser zu konvertieren. Diese Rate war bei einigen Tests sogar um das dreifache höher als bei einer DL Kampagne. Wie immer ist dies kein Garant, DL Methoden funktionieren kurzfristig of auch sehr gut.
- Opt-Ins verwenden – Mit der eigenen Landingpage habt ihr zudem die Möglichkeit, eigene Listen zu bilden. Fragt nach Namen und Emailadresse und sendet den Besucher weitere Informationen via Follow-Up (Autoresponder) Emails. Das ermöglicht euch zielgerecht neue Produkte an die Leute zu verkaufen…
- Bindet die Kunden - Bei DL Kampagnen verliert ihr sozusagen den Käufer sobald er eure Anzeige geklickt und auf der Merchant Seite landet. Verwendet ihr jedoch eine Landinpage und diese beinhaltet wertvolle Informationen für den Suchenden, dann besteht die Möglichkeit dass er ein zweites Mal zurückkehrt. Ja er kann die Seite sogar in seinen Favoriten ablegen und so jederzeit wieder besuchen und etwas kaufen
- Einfaches Testen - Durch das sogenannte “Spit-Testing” habt ihr die Möglichkeit zwei Seiten gegeneinandern antreten zu lassen. Dies hilft euch die best konvertierende Landingpage zu gestalten und zu optimieren. Split-Testing könnt ihr mit Hilfe des Website-Optimierungstool erstellen.
- One URL Regeln umgehen - Genau, mit einer eigenen Landingpage könnt ihr die One-URL Regel ganz einfach umgehen und seid somit wieder konkurrenzfähig.
Nachteile einer Landingpage
- Faktor Zeit - Um eigene Landingpages zu gestalten braucht ihr Zeit und/oder Geld. Mit Hilfe von Blogs wie WordPress und anderen CMS Systemen, ist dies jedoch kein Hinderniss mehr. Zudem könnt ihr heute praktisch jegliche Arbeiten extern in Auftrag geben und euch auf andere Schritte fokussieren.
- Qualitativ gute Inhalte - Ihr braucht für eigene Landingpages qualitative und einzigartige Texte/Artikel. Diese zu schreiben ist nicht jedermanns Sache und es braucht dafür ein gewisses Talent für spannende, anregende Texte. Auch diese Aufgabe lässt sich heute extern bewältigen.
- Faktor Quality Score - Mein Meinung nach ein wenig überbewertet, jedoch exisitiert der Quality Score, ohne Diskussion. Google erwartet, dass eure Affiliateseiten einen kleinen Teil einer gesamten Seite ausmacht und nicht für sich ein eigenes kleines Projekt darstellt. Es ist unabdinglich, dass ihr eine Seite mit einem Impressum sowie einem Kontaktformular erstellt. Weiter braucht ihr wirklichen Inhalt auf der Seite und nicht einfach den “Heroshot” und den “Call-to-Action Button“. Meiner Meinung nach spielt die CTR (ClickThroughRate) eurer Anzeigen ein massgebliche Rolle was den QS sowie den Bidpreis anbelangt. Erst wenn alle Faktoren zusammen spielen, erhaltet ihr wirklich tiefe Bids.
Ich denke dass Anfänger die den einen oder anderen Tipp hier befolgen und die Kampagnen stehts im Auge behalten, es um einiges einfacher haben werden als ich zu Beginn. Mit PPC lässt sich mit dem nötigen Wissen gutes Geld verdienen. Fehlt dieses Wissen, ja dann könnt ihr auch sehr schnell viel Geld versieben. Nur eines dürft ihr in diesem Business nicht haben, Angst Geld zu verlieren. Nicht jede Kampage ist von Anfang an profitabel. Lässt diese eine Woche laufen und optimiert eure Anzeigen, Landingpages und Keyword.
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Schöne Übersicht, wobei direktes Linken in den meisten Bereichen zumindest als Affiliate kaum noch funktioniert. Erstens die von Dir erwähnte “One URL” Regel die z.B. eine direkte Nutzung von Amazon fast unmöglich macht, dazu noch die Tatsache daß der größte Teil der Merchants/Affiliateprogramme kein direktes Linken gestattet.
In der Theorie wegen weniger Schritten meiner Meinung nach die beste Lösung, nur eben kaum noch praktikabel…es sei denn man bringt ein dickes Budget mit und kann die Konkurrenz verdrängen.
Ja stimmt schon, nur gibt es doch noch ein paar Möglichkeiten direkt zu verlinken (gibt noch andere Anbieter als Google
) Amazon würd ich per PPC sowieso nie promoten ausser es handelt sich wirklich um ein Nischenprodukt und es gibt sehr günstige Klicks und das Produkt ist über >300€.
gibt es eine Möglichkeit, herauszufinden, ob schon jemand auf die gewünschte URL ‘bietet’, oder bekomme ich dann einfach keinen traffic, weil google mich quasi blockt, da schon ein anderer in seinen adwords diese URL verlinkt?