Teil1: Direct Linking mit PPC

Teil1: Direct Linking mit PPC

Viele sind sich nicht sicher was sie zum starten eines Affiliate Business alles brauchen. Oft fehlt es an eigenen Webseiten oder dem nötigen Wissen um die Produkte zu promoten. Fakt ist, man braucht zu Beginn keine eigene Webseite falls man mit SEM, in unserem Falle Google AdWords, Traffic kauft. Was man auf jeden Fall braucht um erfolgreich im PayPerClick Geschäft zu werden ist ein Startkapital. Dies muss nicht zwangsweise hoch ausfallen, sondern kann durch vorangegangene Nachforschungen gering gehalten werden. Nachforschungen sind gemeint in Bezug auf die Keywordsuche, Produktenachfrage, Kosten-Ertragsrechnung etc.

Was heisst nun aber “Direct Linking”?

Der schnellste Weg um mit dem Affiliate Marketing zu starten ist mit “Direct Lnking” Kampagnen. Mit dieser Art des Suchmaschinenmarketings, wird der bezahlte Traffic nicht auf eine eigene Seite geleitet, sondern direkt zu der Webseite des Verkäufers. Die Vorteile davon sind sehr einfach zu verstehen.

Der erste Vorteil von “Direct Linking” besteht darin, dass keine eigene Webseite erstellt werden muss. Desweiteren braucht man sich nicht mit Verkaufstaktiken, sprich Texte für Produkte schreiben, Grafiken erstellen und HTML auseinander zu setzen. Das ermöglicht euch das Konzentrieren auf die Anzeigetexte sowie Keywordsuche.

“Direct Linking” macht viel Sinn wenn die nötige Zeit oder Wissen bezüglich Webseiten erstellen fehlt. Weiter braucht man diese Arbeit dann auch nicht an Dritte weiter zu geben, was wiederum mit Kosten verbunden ist.
Inhalte oder Produkttexte welche nur kopiert und nicht selber geschrieben wurden, eignen sich sowieso nicht für eigene Landingpages. Diese müssten mit einem gewissen Mehrwert für den Leser verfasst werden (hierzu eigenen sich unter anderem Vergleiche von ähnlichen Produkten).

Weiter erlaubt es das Testen von Keywörtern, dem Anzeigetext der Anzeige bevor man sich an die eigene Landingpage macht. Hiermit kann der Traffic bereits gefiltert und analysiert werden, und man erspart sich Zeit die sonst für die Landingpages drauf gingen würden.

Die Vorteile des “Direct Linking”

  • Keine Webseite benötigt – Keine Ahnung wie man eine Webseite erstellt oder keine Zeit um eine zu erstellen? Mehr als eine Keywordliste und eine Werbeanzeige wird nicht benötigt
  • Vertrauen aufbauen – Promote bekannte Produkte und profitiere von deren Vertrauen gegenüber deren Kunden
  • Zeit sparen – Testet das Angebot des Verkäufers erst bevor ihr eine komplette Webseite erstellt
  • Direkverlinkung - Schickt Besucher direkt zum Angebot wonach sie auch gesucht haben und vermeidet unnötige Zwischenhalte
  • Erhöter Qualityscore - Die Landingpage zählt erheblich zum QS von G**gle. Profitiere von vertrauenswürdigen Landingpages vom Verkäufer

Was man beim “Direct Linking” beachten sollte

Zu Beginn der Affiliate Marketing Karriere ist das “DL” ist wohl das einfachste PPC Model. Anbei erkläre ich was beim kreieren der Kampagnen beachtet werden sollte.

Leite Besucher erst auf eine Tracking Domain – Schickt die Besucher auf eine Tracking Domain und leitet sie danach zur Anbieterseite weiter. Dies ermöglich euch das “Keywordtracking”, das Verfolgen euer Keywörter. Somit erhaltet ihr detailierte Logs und könnt die Keywörter einzeln auswerten. Sehr wichtig um gut konvertierende Keys rauszufiltern ;-) Benutzt ihr hingegen den Affiliate Link in der Destination URL, so erhaltet ihr nur Trackingdaten von eurem Merchant oder Affiliate Netzwerk.

Eine Tracking Domain ermöglicht es euch zusätzlich, Änderungen schnell durchzuführen sobald ein Merchant seine Produkteseite auf eine andere URL setzt. Zudem erhaltet ihr weitaus detailiertere Logs wie oben schon erwähnt.

“Deep Links” benutzen – Sendet den Besucher immer auf eine spezifische Produkte- oder Serviceseite des Verkäufers. Nie, nie, nie auf die Homepage des Verkäufers linken! Es ist auch für den Käufer sehr einfach den “zurück” Button des Browsers zu benutzen und auf einer anderen Seite den Einkauf zu tätigen. Macht also das Einkaufen für den Besucher so einfach wie nur möglich und ihr solltet von einem erfolgreichen Kauf profitieren können.

Um Produktelinks zu finden schaut euch den Produktefeed des Anbieters an, oder werft einen Blick in die Produktedatenbank vom Merchant. Solltet ihr keine Links finden können hilft oftmals auch eine Email an euren Affiliate Manager.

Gezielte Teil Keywörter (Tail Keywords) – Oft haben die Merchants ja selber schon die gängigsten Keywörter in einer Nische unter sich. Um ein konkurrenzbieten auszuschliessen konzentriert euch auf spezifisch gezielte Teil Keywörter. Diese Keys weisen meist ein niedrigeres Suchvolumen auf, konvertieren jedoch meist besser als die “Short Keywords”.

Vermeidet Konflikte mit eurem Merchant – Liest euch die Richtlinien eures Merchants immer sehr genau durch bevor ihr eine neue “Direct Linking” Kampagne startet. Einige Anbieter verbieten das Platzieren ihrer URL in der Display URL bei Suchmaschinen Werbung. Merchants die ihre Seiten URL freigeben, erlauben meist die Nutzung als Display URL nicht, da diese bereits in Verwendung ist.

Veräppelt nicht die Suchmaschinen – Suchmaschinen haben klare und strenge Regeln bezüglich dem direkten Linken auf die Anbieterseite. Erstens, die Display URL und und die Zielseite müssen die gleiche URL aufweisen. Zum Beispeiel, ihr habt folgende URL als Display URL definiert: www.xyz.com, dann muss der Benutzer auch auf www.xyz.com geleitet werden. Hierbei spielt es aber keine Rolle ob es dich bei der Zielseite um eine Subdomain oder einem Format gleich www.xyz.com/landingpage.htm handelt.

Es ist schon vorgekommen, dass Affiliates ihren Besuchern die Display URL www.abc.com vorgegaukelt haben, sie schlussendlich aber auf www.xyz.com geleitet haben. Dies verstösst gegen die Richtlinien. Dies würde eine Verwarnung sowie das Einstellen der Anzeige zur Folge haben.

Andere haben die Anbieterseite www.xyz.com in einem Frame auf der eigenen Domain eingebunden, als Display URL jedoch www.abc.com angegeben. Dies verstösst ebenfalls gegen die Regeln der Merchants sowie den Suchmaschinen.

So damit haben wir das Ende des ersten Teils von meiner PPC Artikelserie erreicht. Ich hoffe ihr konntet ein paar nützliche Informationen daraus entnehmen. Im zweiten Teil kümmern wir uns um “Direct Linking Beispiele” und lernen wie man eine Kampagne erfolgreich aufsetzt.

9 Antworten to “Teil1: Direct Linking mit PPC”

  1. ricardo sagt:

    Heute noch direct linking to offers zu betreiben ist doch purer Account-Selbstmord. Einen gescheiten Qualityscore bekommt man damit nicht hin.

    Direct linking ist ansonsten schon interessant, aber nicht bei Google Adwords.

    ricardo´s haute zuletzt in die Tasten für den Artikel…How not to drive yourself crazy while doing Affiliate Marketing

  2. Manuel sagt:

    Ist ja auch nicht Sinn und Zweck…Zum testen ob eine Nische konvertiert genügt mir das allemal.

  3. Ricardo sagt:

    Bin mal gespannt ob du mit solch einer sowieso schon ausgestorbenen Methode überhaupt Besucher zum testen reinbekommst.

    Ricardo´s haute zuletzt in die Tasten für den Artikel…How not to drive yourself crazy while doing Affiliate Marketing

  4. Ricardo sagt:

    Anhang: Ich mein hier natürlich nur adwords und generelle Suchmaschinen – Werbenetzwerke. Ansonsten ist nettes Directlinking nice.

    Ricardo´s haute zuletzt in die Tasten für den Artikel…How not to drive yourself crazy while doing Affiliate Marketing

  5. Hendrik sagt:

    Hallo Manuel,

    das mit der Tracking Domain ist mir nicht ganz klar. Wenn der Link in der Anzeige auch direkt sein muss, also xyz zu xyz, kann ich doch nicht einfach eine Tracking Domain dazwischenbasteln???

    Gruß

  6. cocker sagt:

    Die Regeln von Adwords ändern sich ständig. Ist PPC heute noch lukrativ und möglich. Ein aktuelles Posting hierzu wäre enorm hilfreich, dann man hört, dass Google sogar erfolgrecihe Anzeigen immer wieder abstraft, sodass sich die ganze Mühe am Ende doch nicht lohnT?

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