Der eine oder andere ist sicherlich schon mal über den Begriff “Media Buying” auf diversen Ami Foren gestolpert. Die Gurus pushen Media Buying erneut als DIE geheime Traffic Waffe um locker mal 10k im Monat zu verdienen. Mein Kommentar dazu: lol. Nachdem ja tonnenweise AdWords Accounts gebannt wurden, manchmal ja echt grundlos, standen eine Menge Marketers plötzlich ohne Einnahmequellen da. Mal abgesehen davon, dass es schwachsinnig ist immer nur auf eine Trafficquelle zu setzen, sollte man sich schon einen gewissen Plan überlegen bevor man ins bezahlte Traffic Business einsteigt.
Die Leute welche sich mit PPC den Lebensunterhalt verdienten, wechselten massenweise zum damals hoch gepriesenen Trafficwunder genannt “Pay Per View” original “Cost Per View”. PPV funktioniert mit PopUps/PopUnder Fenster bei Usern welche bestimmte Toolbars im Browser installiert haben. Sofern man sich bei den gängigsten PPV Netzwerken wie MediaTraffic, TrafficVance, AddOn etc. angemeldet hat, kann man seine PPV Kampagnen einrichten. Hierbei bietet man, gleich wie bei AdWords, auf Keywörter, zusätzlich jedoch auch auf URLs. Dies ermöglicht einen grösseren Spielraum und sehr, sehr günstige Views (ab 0.01 cent!). PPV ist auf jeden Fall wie PPC eine Variante um wirklich nen Haufen Geld zu verdienen. Aber aufgepasst, so schnell wird man es auch los wenn man nicht weiss was man macht. Für alle welche sich mit PPV näher beschäftigen möchten (funktioniert by the way auch mit deutschen URLs
), der sollte sich David’s PPVPlayBook Coaching mal genauer anschauen - empfehlenswert mit haufen Case Studies zum kopieren und testen.
Okay weiter im Text mit dem Thema Media Buying. Media Buying ist im Grunde nicht anderes als bezahlte Bannerwerbung zu schalten. Die URLs dazu sucht man sich je nach Offertyp selber und kontaktiert hierzu den jeweiligen Seitebetreiber. Vermeiden solltet ihr grössere Seiten wo bereits eine Werbeagentur dahinter steckt, denn da benötigt ihr ein heftiges Budget um eure Banner veröffentlicht zu bekommen.
Angenommen ihr habt nen Dating Offer der pro Lead $5.50 auszahlt und für den deutschen Raum gedacht ist, dann könntet ihr euch überlegen was für eine Zielgruppe ihr ansprechen möchtet. Dies könnte zum Beispiel ein privater Blog von einem Programmierer sein. Die kommen ja selten raus und “verstecken” sich gerne hinter dem Bildschirm, dennoch haben auch diese Menschen das Bedürfnis Frauen zu treffen – sei es auch nur online. Ein weiteres Beispiel könnte ein Browsergame Offer bei einem Game Blogger darstellen. Oder wie wärs mit Diätpillen auf einer Gesundheitsseite? Hier ist eure Kreativität und euer Geduld gefragt.
Ihr seht hier kann man sich komplett selber auf die Zielgruppe konzentrieren und hat meistens nur sehr kleine Einschränkungen zur Folge. Habe ich also meine Target URLs zusammen, dann gehts an Anschreiben des Webmasters. Hierbei hat man gute Chancen, sofern schon einige Banner auf den jeweiligen Webseiten zu sehen sind. Einige lassen sich auch gerne überreden und testen Werbung auf ihren Blogs/Seiten mal aus. Umso besser wenn man der Einzige Werber darstellt…
Je nach Art und Weise wie man sich im Email präsentiert, erhält man sehr schnell positives Feedback vom Webmaster. Ich empfehle hier jedoch absolut transparent und ehrlich zu sein. Versucht nicht irgendwelche Spielchen mit Cloaking und verarscht den Seitenbetreiber nicht, ansonsten wirds wohl nichts. Mit Verarschen meine ich sowas wie ne gecloakte Seite schalten mit dem Datingangebot und sobald der Webmaster den Banner eingebaut hat linkt man schlussendlich auf ne hardcore Seite…
Nunja was bezahlt man denn dem Webmaster fragt ihr euch bestimmt. Ich habe hier keine Regel oder sowas zur Hand, jedoch starte ich oft bei Preisen um die 100 Euro/Monat. Je nach Bannergrösse und Platzierung. Ein weiteres Kriterium ist natürlich die Auszahlung des jeweiligen Offers. Hab ich nen Offer der mir $40/Lead auszahlt und ich lediglich 50 Euro für den Werbeplatz bezahlen muss, dann kann man sich ganz schnell einen positiven ROI (Return on Investment) raushauen – und das zählt schlussendlich am meisten, zumindest für mich).
Media Buys wird in den Staaten dermassen gehypt, es ist schon fast lächerlich. Ich selber kenne jedoch nur wenige deutsche Affiliates, welche auf der Media Buying Schiene Kohle scheffeln. Mit dem zunehmenden Angebot an Internationalen Offers bei US Netzwerken (Convert2Media.com, Ads4Dough.com, EWA, Azoogle etc.) erwarte ich hier eigentlich einen positiven Ansturm auf diese Art der Trafficgenerierung.
Mit MB bekommt ihr einen guten und leichten Einstieg ins bezahlte Traffic Geschäft. Leicht ist auch dies nicht, denn ein positiver ROI hängt von vielen Faktoren (Bannerdesign, Offer, Zielgruppe etc.) ab und benötigt wie alles im Marketing ein gesundes Maas an Geduld sowie Engagement und Test.
Viel Glück und happy Pixelraping
grasman79@TWITTER
"RT @subseo Web-Entwickler in Kiel gesucht - Super Team / cooler Laden -> RT wäre Nett :) http://t.co/GB9qnF9H"

Hallo!
Ich habe hierzu kurz eine Frage: Ich suche mir also jemanden der den Banner von mir einbaut. Der verlinkt dann auf meine private Webseite und ich versuche die User dann weiter auf die Seite meines Affiliate-Partner zu bringen oder?
Der Webseitenbetreiber wo ich die Werbung habe, wird dann doch einfach versuchen selbst den Affiliate-Banner einzubauen und somit verdient er direkt mehr?
Oder habe ich hier etwas falsch verstanden?
Mfg
Hallo Michi,
nicht ganz richtig verstanden, yep. Du schickst dem Webmaster einen gecloakten Link und redirectest via eigenem Webspace. Oder aber du nutzt eine kostenlose Werbeplatform wie Openx.org. Hoffe hab mich jetzt einigermassen verständlich ausgedrückt.