Einfach gesagt, affiliate Marketing bedeutet Besucher deiner Webseite auf die Webseite eines Verkäufers zu leiten. Ein Verkäufer (Merchant) kann jemand sein der einen online Dienst anbietet oder ein Produkt verkauft. Es gibt sehr grosse Anbieter mit affiliate Programmen wie eBay, Yahoo, Otto, Neckerman, O2 und unzählige mehr. Solche Firmen zahlen die Affiliates, also die Werbenden, für das Veröffentlichen von Werbemitteln (Textlinks, Banner, etc).
Klickt ein Besucher auf einen Werbelink, so wird auf dessen Computer ein Trackingcookie abgelegt. Ein Cookie ist nichts weiteres als eine kleine Textdatei die beim Besuchen einer Webseite angelegt wird. In diesem File steht also die URL von welcher Seite der Besucher weitergeleitet wurde. Damit hat der Merchant die Kontrolle über getätigte Käufe, Aktionen wie das Ausfüllen eines Formularesdurch den Besucher. Anhand diesen Aktionen wird dem Affiliate eine Provision ausbezahlt. So einfach ist das!
Du brauchst dich also nicht um Produkteverkäufe, Produktlager oder sonstige adminsitrative Angelegenheiten zu kümmern, sondern leitest einfach Besucher von einer Webseite A (Affiliate) zu einer Seite B (Merchant).
So einfach wie oben geht das Ganze natürlich nicht. Es ist keine “über Nacht zum Millionär” werden Geschichte, sondern braucht viel Engagement, ein Feingespür für Trends und eine Menge an Geduld. Viele sind der Meinung, dass heute im Affiliate Geschäft heute nur noch mit Nischen erfolgreich Geld zu verdienen sei. Ich stimme da grösstenteils zu, denke jedoch für einen passionierten Blogger, der genügend tägliche Besucher vorweisen kann, auch noch einiges machbar ist ohne Nischen zu nutzen.
Wie verdient man denn jetzt damit überhaupt Geld? Die Frage hab ich mir auch schon genügend oft selber gestellt. Ich zeige euch hier die gängigsten Methoden um im Internet Geld zu verdienen:
Pay per Sale stellt die meistverbreitete Variante von affiliate Marketing im Web dar. Damit leitest du deine Besucher auf eine Produktewebseite eines Merchant und verdienst eine Provision sobald der Besucher einen Kauf getätigt hat. In den meisten Fällen erhälst du einen gewissen Prozentsatz des verkauften Produktepreises ausbezahlt. Manchmal sind jedoch auch Fixpreise vom Merchant vorgeschrieben.
Vorteile:
Nachteile:
Pay per Lead stellt die wohl begehrteste Methode des Affiliate dar. Ein Betrag wird vergütete, sobald ein Besucher ein online Formular mit gültigen Daten verschickt. Gänginge Merchants kommen aus dem Bereich Hypotheken, Versicherungen und anderen Dienstleistungen.
Vorteile:
Nachteile:
Pay per Action beschreibt ein Programm bei dessen der Besucher eine Software, downoaden, installieren oder einen anderen Produkteservice nutzen. Die meisten Merchants kommen deshalb aus der Softwarebranche sowie Anbieter von online Services.
Vorteile:
Nachteile:
Pay per Click Programme sind heute bekannt als Google AdSense sowie Yahoo Publisher Network. Viele Affiliates benutzen dieses Programm jedoch nicht mehr, da zu Begin eine Menge Unfug damit betrieben worden ist (Klicks des Affiliates auf die Anzeigen, Klickbots zum automatischen Klicken auf die Anzeigen). Aus diesem Grund wurden erheblich strengere Richtilinien erhoben und für den einen oder anderen ist das Programm nicht mehr attraktiv.
Vorteile:
Nachteile:
Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt des affiliate Marketings gewähren. Das Ganze ist ein interessantes Themengebiet und wird auch in Zukunft eine Menge an Diskussionsstoff zu bieten haben. Ich für meinen Teil werde meine Erfahrungen auf diesem Blog kundtun und freue mich über jedes Feedback von angehenden Affiliates
In diesem Sinne, happy advertise!
[...] möchte ich auf drei ausgesuchte Linktipps verweisen, die diesen Beitrag klasse [...]
Sehr interessanter Beitrag!! Danke.